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GASTLICHKEIT Der Castello dell’Aquila bietet Gastlichkeit allen, diejenigen die Gefühlsregung verspüren möchten, ein Wochenende oder einen Urlaub in einem antiken, historischen Wohnsitz auf dem Land der Lunigiana zu verbringen. In dem majestätischen Wachturm, Grande Mastio oder Dongione genannt, der bis auf 30 Meter vom Boden emporragt, wurden neun große Zimmer mit insgesamt 24 Betten gebaut. Dabei wurden die Anweisungen von Historikern und Forschern der architektonischen- und Ingenieurtradition bezüglich der verwendeten Baumaterialien (hauptsächlich unverputzte Felssteine für die Wände und Eichenholz und Kastanienholz für Treppen, Dachböden und Böden) gewissenhaft befolgt. Zusätzlich zu den Zimmern im Hauptturm können die Gäste, auf Wunsch, während ihres Aufenthalts über zwei große Salons und über drei extra Räume für ihre Aktivitäten verfügen. Die Restaurierung hat auch die Sanierung der antiken Kapelle “Cappella del Crocifisso” ermöglicht, die seit dem 18. Juni 2005 für den katholischen Kult mit der bischöflichen Neuweihung zurückgewonnen wurde. Die Kappelle eignet sich sowohl für das Versenken ins Gebet und die spirituelle Selbsteinkehr als auch für die Teilnahme am Gottesdienst, der vom Pfarrer der örtlichen Pfarrei Gragnola zelebriert wird.
FEIERN Die große Vielseitigkeit des Castello ermöglicht die Organisation von Tagungen, prächtigen Tafelfeierlichkeiten, Feierstunden und Gedenkveranstaltungen. Tagungen, Buchvorstellungen, Zusammenkünfte, Betriebsessen, Hochzeitsfeiern, Jahresfeiern, Arbeitstagungen mit Lunch verleihen den Gästen den Zauber unvergesslicher Augenblicke in einer einzigartigen Atmosphäre: in Höfen, die in den Himmel ragen, oder auf Panoramaterrassen, oder in der Wärme der Innenräume mit ihren alten Mauern. Die Gastronomie wird großen Köchen und Sommeliers von erstklassigen Catering-Firmen anvertraut. Der Service wird vom qualifizierten Personal ausgeführt. Um die Überwachung jeder Phase der Veranstaltung über Bildschirm kümmert sich der Schlossteam, damit unsere Gäste nicht nur höchsten Komfort und Freude an der Kochkunst, sondern auch ungestörte Ruhe und einen harmonischen Aufenthalt genießen können. Die Unterhaltung wird auf Anfrage organisiert und umfangt alle Bereiche: kulturelles Happening, klassische und lyrische Musik, Tanzen, easy listening Musik, poetische Lesungen und Neuinterpretationen von mittelalterlichen Turnieren in traditionellen Kostümen.
GESCHICHTE Der Castello dell’Aquila beherrscht von der Höhe des Hügels die mittelalterliche Burg Gragnola im Fivizzano Gebiet, im Landkreis Massa Carrara (Lunigiana Toskana, Italien, EU). Der Ursprung der befestigten Siedlung auf dem Hügel ist in Korrelation zur Kontrolle über den mittelalterlichen Transithandel zu bringen, der von Mitteleuropa bis nach Rom getrieben wurde und am Straßenknotenpunkt Gragnola zusammentraf. Nach der Meinung einiger Historiker sei Gragnola “Forum Clodi” gewesen, der älteste im “Straßenatlas Europas ” eingetragene Ort in der Geschichte, auch als “Tabula Peutingeriana“ bekannt, und zum Anfang des Hochmittelalters zurückzuführen. Forschungen und Veröffentlichungen bezeugen, dass im Jahr 1366 das unabhängige Lehen als Detachement von Fosdinovo entstanden war. Sein Name hat es vom Castel dell’Aquila. Zwei Dynastien von Marchesen verdanken ihren Namen dem Castel dell’Aquila, beide stammen aus dem Zweig der Malaspina von Fosdinovo: Die erste stammt vom Galeotto von Fosdinovo (1352-1367), auf den der Sohn Leonardo I (1393-1403) folgte. Diese Dynastie erlosch in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die zweite Dynastie hat ihren Anfang mit Lazzaro, Sohn von Antonio Alberico, Marchese von Fosdinovo, dessen Nachkommenschaft in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erlosch. Heute ist der Castello dell’Aquila nach der Verwahrlosung, in der er sich während des ganzen zwanzigsten Jahrhunderts befand, komplett restauriert worden und hat seine ganze Pracht nach dem Willen der jetzigen Eigentümerin zurückgewonnen. Während der Sanierungsarbeiten am 19. Februar 2004 kam ein Grab mit dem unversehrten Skelett eines Ritters vom 1300 zum Licht. Er wurde mit einem Armbrustschuss am Hals ermordet. Diese Entdeckung hatte die ganze wissenschaftliche Welt neugierig gemacht und wurde zu Forschungsobjekt. Die Berichte sind auf den Internetseiten zahlreicher Universitäten und Institute für Anthropologie und Gerichtsmedizin veröffentlicht.
WIE SIE DAS SCHLOSS ERREICHEN
MIT DEM AUTO Autobahn: Fahren Sie die A 15 Parma/La Spezia bis zu der Ausfahrt Aulla und fahren Sie dann in Richtung Fivizzano - Reggio Emilia auf der Staatsstraße Nr. 63 von Cerreto weiter; 8 Kilometer vor Fivizzano, ordnen Sie sich rechts in die Gabelung ein und folgen Sie der Ausschilderung nach Gragnola, Gassano, Equi Terme. Überholen Sie Gassano und nach 5 km in Richtung Equi Terme finden Sie den mittelalterlichen Ort Gragnola, der vom Castello dell’Aquila von oben beherrscht wird. Straßen: Staatsstraße Nr. 62 der Cisa (Parma-Sarzana) bis nach Aulla, dann in Richtung Fivizzano - Reggio Emilia weiterfahren, wie oben erklärt, Staatsstraße Nr. 63 von Cerreto (Reggio Emilia-Aulla), an der sich die Gabelung nach Gragnola, Gassano, Equi Terme befindet, wie oben erklärt. MIT DEM ZUG Einsteigen an den Bahnhöfen von Parma und/oder La Spezia, Eisenbahnlinie “Pontremolese” und bis zum Bahnhof von Aulla fahren. Von hier nimmt man die Lokalbahn nach Lucca, welche die Lunigiana mit der Garfagnana verbindet und auch am Bahnhof von Gragnola Zwischenhalt macht. MIT DEM FLUGZEUG Sie können Castello dell’Aquila di Gragnola erreichen, indem Sie an den Flughäfen von Massa-Cinquale, Genua, Pisa, Florenz und Mailand landen und dann mit dem Auto die Autobahnen und die Staatstraßen fahren oder Sie fahren mit dem Zug weiter, wie oben erklärt. MIT DEM SCHIFF Von den Anlegehäfen Livorno, La Spezia, Genua oder von den zahlreichen touristischen Anlegehäfen der toskanischen und ligurischen Küste erreichen Sie Castello dell’Aquila di Gragnola mit dem Auto über die Autobahnen und die Staatsstraßen oder Sie nehmen den Zug. Folgen Sie die Anweisungen wie oben.